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Newsletter August 2026

Neuigkeiten aus dem R.E.G.E.N.-Fund

Die Themen des Monats

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Scheunenvesper auf dem Haldenhof: Landwirtschaft, Innovation und regionale Wirkung im Gespräch

Wie sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus? Und welche Rolle können Unternehmen, Kommunen und die Zivilgesellschaft dabei spielen?
Diesen Fragen widmete sich unser Scheunenvesper auf dem Haldenhof in Isny. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landwirtschaft, Unternehmen und Zivilgesellschaft entstand ein Abend voller inspirierender Gespräche, neuer Perspektiven und regionaler Vernetzung. Der Haldenhof wurde dabei als Reallabor fĂ¼r neue landwirtschaftliche Ansätze vorgestellt. Themen wie Agroforst, Permakultur, Direktvermarktung und innovative Betriebsformen zeigen, wie Landwirtschaft zukunftsfähig gestaltet werden kann. Im zweiten Teil des Abends stellten wir den R.E.G.E.N.-Fund als BrĂ¼cke zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft vor. Gemeinsam wurde diskutiert, wie Gemeinwohlleistungen sichtbar gemacht und regionale Wertschöpfung gestärkt werden können. Begleitet wurde der Abend von einem regionalen Scheunenvesper der TischGenossen und vielen persönlichen Gesprächen in besonderer Atmosphäre.
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Erste Gemeinde Deutschlands zahlt Gemeinwohlprämien an Landwirtinnen und Landwirte aus

Ein bedeutender Meilenstein fĂ¼r die Honorierung nachhaltiger Landwirtschaft: Mit der Stadt Neumarkt hat erstmals eine Kommune in Deutschland Gemeinwohlprämien an landwirtschaftliche Betriebe ausgezahlt. Grundlage dafĂ¼r bildet die Regionalwert-Leistungsrechnung. Sie macht sichtbar, welche Leistungen landwirtschaftliche Betriebe fĂ¼r Klima, Biodiversität, Bodenfruchtbarkeit, Wasserhaushalt und die Gesellschaft erbringen, die bisher häufig nicht Ă¼ber klassische Marktmechanismen vergĂ¼tet werden. Mit der Auszahlung setzt die Stadt Neumarkt ein starkes Signal: Nachhaltiges Wirtschaften in der Landwirtschaft ist kein kostenloser Nebeneffekt, sondern eine Leistung mit gesellschaftlichem Wert. FĂ¼r den R.E.G.E.N.-Fund bestätigt diese Entwicklung den eingeschlagenen Weg. Denn auch unser Ziel ist es, Gemeinwohlleistungen sichtbar zu machen und neue Finanzierungswege fĂ¼r eine zukunftsfähige Landwirtschaft zu erschlieĂŸen. Dass nun erstmals eine Kommune diesen Ansatz praktisch umsetzt, zeigt das groĂŸe Potenzial solcher Modelle fĂ¼r Regionen in ganz Deutschland.

Allgäuer Höfe erlebbar machen

Nachhaltigkeit lässt sich nicht allein in Berichten lesen oder auf Veranstaltungen diskutieren. Man muss sie erleben können. Deshalb freuen wir uns, mit den neuen Hoftagen des R.E.G.E.N.-Funds ein Angebot vorzustellen, das Unternehmen einen direkten Einblick in die Praxis nachhaltiger Landwirtschaft ermöglicht. Aktuell stehen 11 Allgäuer Pionierhöfe fĂ¼r individuelle Besuche und Veranstaltungen zur VerfĂ¼gung. Die Hoftage richten sich an Unternehmen, Teams, FĂ¼hrungskräfte und Mitarbeitende, die Nachhaltigkeit aus einer neuen Perspektive kennenlernen möchten. Dabei stehen drei Formate zur Auswahl:
Jeder Hoftag kann individuell an die BedĂ¼rfnisse des Unternehmens angepasst werden. So entstehen Begegnungen, die Verständnis schaffen, neue Perspektiven eröffnen und den Bezug zwischen Wirtschaft, Landwirtschaft und Gesellschaft stärken.

Hofportraits in Arbeit: die Menschen hinter den Höfen kennenlernen.

Hinter jeder Leistungsrechnung stehen Menschen, Entscheidungen und Geschichten. Deshalb arbeiten wir aktuell an einer Serie von Hofportraits, die unsere Partnerhöfe und die Menschen dahinter vorstellen. Die Portraits geben Einblicke in die Höfe, ihre Besonderheiten, ihre Motivation und die vielfältigen Leistungen, die sie fĂ¼r unsere Region erbringen. Die ersten Portraits befinden sich bereits in der finalen Ausarbeitung. Uns ist dabei wichtig, nicht nur Kennzahlen sichtbar zu machen, sondern auch die Menschen kennenzulernen, die täglich Verantwortung fĂ¼r Böden, Tiere, Landschaft und regionale Wertschöpfung Ă¼bernehmen. Einen ersten Einblick in die neue Reihe möchten wir bereits heute mit Ihnen teilen: Zum Entwurf des ersten Hofportraits.

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